Die 4 wichtigsten Türöffner für eine flüssige Laufbahn

Gepostet von am Jul 15, 2014 in Allgemein, Stress Management | Keine Kommentare

Die 4 wichtigsten Türöffner für eine flüssige Laufbahn

„So stoppen wir Dauerstress und erzeugen dynamischen flow“

Woran liegt es, das sich manchen Karrieren, Projekte, Beziehungen günstiger entwickeln als Andere? Wir kennen die bekannten Faktoren wie Geld, Glück, Zeit etc., die wir jedoch nicht oder nur begrenzt beeinflussen können. Es gibt vier Aktions-Felder, die für mich den Unterschied machen. Manchmal reicht es, nur ein Feld in flow zu bringen, manchmal sind es mehrere. Schauen wir uns nun an wie Mind, Body, Emotion und Soul zusammen spielen können.

Was und wie denkst Du über Deine Arbeit? MIND

Achte darauf welche Deiner rund 80.000 täglichen Gedanken haben direkt oder indirekt mit deinem Projekt, Deiner Arbeit zu tun. Achte besonders auf die Gedanken, wenn sie Gefühle auslösen. Sind es gute Gedanken und aufbauende Gefühle, dann geh ihnen nach, verfolge sie. Stoppe negative Gedanken oder schaffe inneren Raum zwischen Dir und abwertenden Gedanken. Lass Dich nicht vom Verstand austricksen.

Finde heraus, was für Dich wirkt und bedenke: es kommt darauf an, immer wieder aktiv zu werden. Die meisten dieser Gewohnheitsänderungen wirken erst richtig nach 6-8 Wochen, wenn es quasi automatisch wird. Deswegen sollten deine neuen Gewohnheiten zu Dir passen und Dir Spaß machen.

Nutze Deinen Körper als Seismograph BODY

Kloß im Hals oder Hummeln im Hintern. Alle unsere Gedanken und Gefühle spiegeln sich in unserem Körper wieder. In den allermeisten Fällen merkst Du das nicht oder recht spät. Dein Körper ist ein erstklassiges Feedback und Regelsystem, das Dich hervorragend unterstützt, wenn Du auf Ihn hörst.

Checke jeden Morgen, wie sich Dein Körper anfühlt, welche Empfindungen da sind und welche Gedanken Dich beschäftigen. Allein diese Beschäftigung mit Körper und Geist verhilft schon zu mehr Energie und Flow. Über den Nutzen von Sport, Fitness, Yoga etc. gibt es alles im Web. Finde etwas das Dir Spaß macht und mach es „einfach“.

Neben vielem anderen, ist Atem eine zentrale Fähigkeit und dauernde Aktivität. Bewusster Atem und tiefer Atem. Nicht unser oft flacher Alltagsatem und gar nicht der Stress Atem. Atemtechniken kann man an jeder VHS und zur Not auf YouTube lernen. Drei Basics zum Beginn. 1. Beobachte Deinen Atem und mach weiter nichts. 5 Minuten. 2. Erlaube Dir mehr Bauchatmung, weite sanft den Bauchraum beim Einatmen 3. Atme doppelt so lange aus wie ein. Für den Start geht das leichter mit Anleitung, lasse Dir helfen dabei.

Ja zum Gefühl steigert die intrinsische Motivation EMOTION

Wie viele Gefühle kennst Du und welche hast Du in den letzten 24 Stunden gefühlt? Übersichtlich? Ganz normal, das ist bei vielen Menschen so. Gerade in Deutschland leben wir in einer hochgradig rationalisierten und technisierten Arbeitswelt. Weltspitze international.

Das Problem entsteht, wenn Gefühle immer flacher und seltener werden, am Ende verdrängt werden. Gefühle sind essentiell für unsere Motivation und Freude und es gibt sie oft im Doppelpack. Und so gibt es auch die „negativen“ Gefühle, die Mann gar nicht haben will und auch nicht zeigen soll. Was machen diese Gefühle dann? Du ahnst es, sie gehen meist nicht „weg“ und reichern sich im persönlichen Ackerboden, dem Unbewussten an. Jeder kennt das, irgendwann kommt eine Fliege und ein Fass geht hoch.

Was also kannst Du tun? Jetzt wird’s ein wenig hart für den Kopf: Jedes Gefühl zulassen, Ja sagen, annehmen. Wenn ich Ärger, Wut, Angst, Frustration spüre, dann mal den Widerstand dagegen sein lassen. Innerlich ja sagen und willkommen heißen. Du bist meine Angst und darfst da sein. Wirken lassen. Kontakt aufnehmen und zum Beispiel fragen. Liebe Angst was ist denn Dein Bedürfnis, was ist passiert, was würde Dir gut tun? Abwarten und zuhören. Oft spürst Du schon in diesem Prozess wie sich das Gefühl ändert, es kommt in Fluss, wird leichter, mein Körper entspannt sich wieder. Dann bedanke Dich für das was Du erfährst und achte darauf. Eigentlich keine große Sache, wenn Du Dir das einmal erlaubst. Am Anfang aller Gefühle gibt es nur zwei: Liebe und Angst. Der Rest ist Deklination. Du wählst, worauf Du Deine Aufmerksamkeit lenkst.

Die Frage mit dem Sinn, dem Wert SOUL

Jedes Verhalten macht subjektiv und oft nur subjektiv Sinn. Jeder hat auf seine Weise auch „recht“. Jeder ist okay. Also wenn ich mit dieser Haltung arbeite, lebe, dann ist die Sinn Frage doch erledigt?!

Leider nicht ganz. Denn welcher Teil von mir gibt diese Antwort. Und wie gut habe ich diese Antwort hinterfragt, geprüft mit dem Kopf und auch dem Herzen. Viele Menschen leiden oft (unbewusst) daran, dass sie keinen Sinn (mehr) im Leben erkennen, geschweige denn diesen aktiv verfolgen. Manchen gelingt es gut sich zu beschäftigen, es gibt ja viele Angebote und das ist auch in Ordnung. Manchmal reicht das nicht mehr. Große Frage. Keine einfache Antwort.

Ich glaube es kann oder darf hier ein wenig überirdisch werden. Ca. 90% von uns glauben wir haben eine Seele. Das ist ein Kompass für Sinnfindung. Die Seele arbeitet nicht digital. Es geht um innere Stille und ehrliche Fragen, die einen Weg andeuten. Meist mehr Fragen als Antworten und genau dadurch entsteht der Impuls für den nächsten Schritt. Du musst nicht die wie Google die Route zum Ziel voraus berechnen. Es reicht ein guter nächster Schritt oder eine Orientierung. Deine Intuition und innere Stimme, die Dir ein Ja oder Nein anbietet. Dann geht’s weiter. Intuition haben alle, oft ist das im Smartphone etwas mit den Apps verschüttet worden.

Es gibt verschiedene Weg zum Sinn. Manche suchen Gott, andere die Natur oder einen besonderen Wert. Oft hilft es Menschen unmittelbar in die Natur zu gehen, sich zu bewegen und einfach wahrzunehmen. Das legt die eigene Intuition wieder frei. Sinnsuche ist ein Weg, jeder Schritt ist neu. Es geht immer weiter.

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