Der Karriere eine gute Richtung geben

Gepostet von am Jun 25, 2014 in Karriere und Erfolg | 2 Kommentare

Der Karriere eine gute Richtung geben

Visionskompetenz: Mein berufliches Ziel finden – Erfolg mit Collage Technik.

Wie soll es nun beruflich für mich weiter gehen und wo soll es mit mir hingehen? Wo, verflixt, ist denn mein Zufriedenheitsgipfel? Die Antwort darauf ist anspruchsvoll – und das zu recht. Derartige Fragen sind mit dem Kopf allein nicht oder nur schwierig zu beantworten. Und die Antwort bleibt immer „kopflastig“. Wer weiß, wie es in 5 Jahren sein wird? Was wird mir in der Zwischenzeit passieren? Welche Werte werden dann für mich wichtig sein? Was will ich erreicht haben? Was bedeutet Erfolg dann für mich? Was ist mit meinen finanziellen Verpflichtungen, der Familie usw.?

Wie lautet das Ziel, das für mich passt und sich gut anfühlt – statt nur herausfordernd zu sein?

Eine gute Möglichkeit, Klarheit zu finden: Mit der Karriere-Collage findest Du heraus, wie Dein Leben, Deine Arbeit in 1, 3 oder 5 Jahren aussehen könnte. Das Spannende bei dieser Technik: Sie funktioniert nicht nur analytisch, Du nutzt auch ganz stark Dein intuitives Wissen, Bilder, Erinnerungen und Träume. Da kann ein Schuh draus werden, der nicht nur dem Kopf gefällt und der auf flüssige Art zum Erfolg führt.

Du brauchst:

  • Ein großes Papier mit mindestens 50 x 70 cm und Klebstoff
  • Einen Stapel Zeitschriften, Magazine, Bildmaterialien und Zeitungen (möglichst verschiedene, die Dir gefallen, aber auch nicht unbedingt Dein Mainstream sind)

So geht’s:

  • Nimm Dir Zeit und mach es Dir gemütlich, entspann Dich. Das ist Spaß, kreativ, imaginativ und kein Konzept! Jetzt musst Du nichts produzieren oder definieren!
  • Schließ die Augen und lad Dich mal auf Kopfkino ein: Welche Bilder kommen in meinem Leben in der Zukunft vor? Führ Dich innerlich im Film ganz leicht zu dem,was Dir gut tut, Spaß macht, Sinn macht – alles, was sich gut anfühlt und wertvoll ist. Wenn sich dann der geschätzte innere Kritiker/Skeptiker meldet, dann sag ihm freundlich„Danke fürs Vorbeischauen.“ Er darf jetzt mal Pause machen und wird später wieder gefragt! Wichtig: Lass ihn nicht das Feld besetzen, bevor angesät ist. Öffne dann die Augen wieder (wiederhole das gerne ein paar Mal im Verlauf, wenn Dir danach ist).
  • Blättere nun durch die Zeitschriften, Kataloge, Magazine, Kinderbücher, Atlanten. Alles mit Bildmaterial, was Dir gefällt. Achte besonders darauf, was Dich anspricht und was Dir wichtig/bedeutsam ist. Was gefällt Dir spontan? Bilder, Texte, Menschen, alles geht. Eskönnen verschiedene Ausschnitte sein: persönliche Motive, Gegenstände, Situationen, berufliche Gegebenheiten, aber auch Überschriften oder Sätze. Denk immer daran, dass Du Dich in der Zukunft befindest. Wiederhole bei Bedarf Schritt 2.
  • Reiße oder schneide alles aus, was Dich anspricht. Alles! Es gibt kein richtig oder falsch.
  • Wenn Du ausreichend Material gesammelt hast (Anhaltspunkt zwischen 10 und 50 Stücke), um die gesamte Leinwand damit zu füllen, breite alle Ausschnitte auf dem Boden vor Dir aus und betrachte sie.
  • Achte nun darauf, welche Dich besonders ansprechen, berühren, gefallen. Markiere sie oder lege sie auf einen Haufen „Sehr schön, gut, wertvoll, erfolgreich, reich …“
  • Klebe nun alle Ausschnitte – beginnend mit den wichtigsten – in Form einer Collage auf die Leinwand. Die wichtigsten kommen in die Mitte, alle anderen in der Reihenfolge ihrer Bedeutung mehr nach innen oder außen, mehr links oder rechts, weiter oben oder unten.
  • Lasse deine Collage einfach mal wirken, ohne gleich eine tolle Analyse zu machen. Lade Dir offene, unterstützende Menschen ein, deine Collage mit Dir zu besprechen: Was assoziieren die anderen, was teilen sie dir mit? Erst wenn die Motive und Bilder ein wenig gereift sind, bringst Du die Ratio und Deinen Kritiker wieder mit an den Tisch. Du analysierst, gruppierst, priorisierst, eliminierst usw. Dies geht allein, aber effektiver zu zweit.
  • Versuch mal, ob das Ganze als Headline, mit Keywords oder als Slogan formuliert werden kann. Manchmal geht das spontan, manchmal dauert es ein wenig – das ist auch völlig in Ordnung.

Das Schöne hierbei ist, dass dadurch Dein Unterbewusstes mit im Boot ist und Du jetzt mehr auf Autopilot fährst. Du musst das nicht alles verstehen. Gute Dinge entwickeln sich oft quasi von allein mit Deiner inneren Führung. Denn Bilder haben enorme Kraft und beflügeln den Erfolg.

Gratuliere Dir zu dieser wichtigen Arbeit auf dem Weg durch die Kurve! Klebe das Bild an einen guten Platz und nutze es als Unterstützung und Erinnerung. Oder mach ein Foto für den PC.

2 Kommentare

  1. Danke für deinen interessanten Beitrag. Ich finde ihn sehr nützlich! ich werde deine Ratschläge befolgen.

    • Lieber Michele, dann mal ALles Gute für die Karriere und die nächsten Schritte:-) Servus, Volker

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